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Zürich, 14. Oktober 2007 Stellungnahme der AVES Schweiz zum Entwurf der Aktionspläne
Wir danken Ihnen für die Möglichkeit, zum Entwurf der beiden Aktionspläne "Erneuerbare Energien" und "Energieeffizienz" Stellung nehmen zu können. Die sehr kurze Anhörungszeit und die Tatsache, dass die AVES als Milizorganisation der stets wachsenden Papierflut nicht in allen Teilen gerecht werden kann, veranlasst uns, lediglich einige grundsätzliche Gedanken zu den Aktionsplänen abzugeben. Grundsätzlich betrachtet die AVES die vorliegenden Aktionspläne als Umsetzung der vom Bundesrat vorgeschlagenen Energiepolitik unseres Landes mit den vier bekannten Säulen. Wir wollen auch feststellen, dass die AVES grundsätzlich hinter dieser Neuausrichtung der schweizerischen Energiepolitik steht. Wir wehren uns jedoch gegen allzu viel Staatsintervention und regulativen Aufwand. Nach unserer Meinung gehört zu solchen Aktionsplänen - nebst den Massnahmen zum sparsamen Umgang mit Energien - auch die realistische, sichere, eigenständige und vor allem CO2-freie Stromproduktion aus Grosskraftwerken. Aussagen dazu fehlen leider in Ihren Aktionsplänen. Ganz besonders stört uns die Absicht, die Elektrizitätsnachfrage absolut zu beschränken. Die Elektrizitätsproduktion in der Schweiz ist zu 100 Prozent CO2-frei. Die AVES ist darum der klaren der Meinung, dass wir nicht um jeden Preis beim Stromsparen oder gar beim Einschränken beginnen sollten. Wir müssen auch in Zukunft den richtigen Strom produzieren. Mit unserem Strommix Wasserkraft/Kernenergie sind wir in dieser Beziehung auf sehr gutem Wege. Die Optimierung der Wasserkraft und der Ersatzbau von Kernkraftwerken darf aber nicht auf die lange Bank geschoben werden! Die AVES steht hinter der realistischen, wirksamen Förderung von erneuerbaren Energien. Mit Subventionen und Beiträgen an diese sind wir jedoch am oberen Limit angelangt. Dementsprechend stellen wir fest, dass der kommenden Stromlücke keinesfalls nur mit Alternativenergien begegnet werden kann. Massnahmen mit erneuerbaren Energien ausserhalb der Stromproduktion hingegen können wir durchaus zustimmen, obwohl auch hier Strom gebraucht wird. Wir erlauben uns, einmal mehr darauf hinzuweisen, dass die Bereiche (Primär-) Energie für Stromproduktion und (Primär-)Energie für anderen Bedarf klar auseinander zu halten sind: Denn die Stromproduktion in der Schweiz kann und soll eigenständig, sicher und CO2-frei sichergestellt werden. Wir danken Ihnen, wenn Sie die Anliegen
der AVES bei Ihren weiteren Arbeiten wohlwollend berücksichtigen. Mit freundlichen Grüssen
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