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Es ist eine Illusion zu glauben, der Ausstieg aus der Kernenergie sei gratis zu haben: Beim Ersatz des schweizerischen Atomstroms durch Strom aus anderen Produktionsquellen sowie Rationalisierungsmassnahmen fallen Folgekosten je nach gewähltem Ausstiegs-Szenario von mindestens 29 bis mindestens 62 Milliarden Franken an. Dies sind Mindestkosten (!) von rund Fr. 4000.- bis 9000.- pro Person oder Fr. 20'000.- bis 45'000.- pro fünfköpfigen Haushalt. Dies wird über höhere Steuern und höhere Stromtarife jede Familie und jeden Einzelnen direkt und indirekt belasten. Es ist ebenfalls eine Illusion zu meinen, der Atom-Ausstieg sei ohne ökologisch negative Fol-gen zu bewerkstelligen: Es bestehen keine Zweifel, dass der Atom-Ausstieg zum weitaus grössten Teil eine Verlagerung auf fossil erzeugten Strom - vor allem aus Erdgas, teils aber auch aus Öl und Kohle - bewirkt. Dies ist mit der ökologischen Zielsetzung des Bundes (Bekämpfung des Treibhauseffektes) nicht vereinbar. Eine weitere Illusion ist die Hoff-nung, dass sogenannte neue Erneuerbare Energiequellen z.B. Solarstrom oder Strom aus Windkraft den Ausfall an Atomstrom ersetzen könne. Dies ist kurz- und mittelfristig nicht möglich. Längerfristig hingegen, also auf Jahrzehnte hinaus betrachtet, könnte ein solches Ausstiegs-Szenario zu einer "Verspargelung" der Landschaft mit Windrädern und zu einer "Verspiegelung" mit Solar-Panels führen. Dies ist unter naturschützerischen Aspek-ten nicht akzeptabel. Auch das Ausweichen auf riesige Windräderparks in der Nordsee ist eine Illusion, da dies u.a. am Widerspruch der deutschen Nachbarn scheitert. |
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