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Pressecommuniqué vom 28. Februar 2001 zu den energiepolitischen Entscheiden des Bundesrates
DIe AVES ist mit dem Bundesrat vorerst zufrieden
Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) begrüsst den Entscheid des Bundesrates, die zwei Ausstiegsinitiativen der AKW-Gegner zur Ablehnung zu empfehlen. Ebenso positiv bewertet die AVES das Festhalten des Bundesrates an der Option Kernenergie im zukünftigen Kernenergiegesetz (KEG); besonders aber begrüsst die AVES den Verzicht auf eine zeitliche Beschränkung des Betriebs der Kernkraftwerke, solange deren Sicherheit gewährleistet ist. Nicht nachvollziehbar ist für die AVES hingegen das vom Bundesrat befürwortete Verbot der Wiederaufbereitung der abgebrannten Brennelemente.
Die Aktion für vernünftige Energiepolitik (AVES) betrachtet das Kernenergiegesetz (KEG) grundsätzlich als mehrheits- fähigen Gegenvorschlag zu den äusserst gefährlichen Atom-Ausstiegsinitiaitven. Allerdings müssen das Verbot der Wiederaufbereitung und die Vorschriften über die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und deren Finanzierung im Rahmen der parlamentarischen Beratung des KEG nochmals mit kühlem Verstand überprüft werden.
Beide Atominitiativen werden von der AVES deshalb als gefährlich betrachtet, weil sie sowohl ökologisch als auch ökonomisch zu unakzeptablen Belastungen führen. Einerseits wird die Reduktion des CO2-Ausstosses durch beide Initiativen in Frage gestellt respektive in der politischen Realität wohl gänzlich verunmöglicht. Andererseits werden die Steuerzahler durch die zwei unsinnigen Atominitiativen mit horrenden Ausstiegskosten in zweistelliger Milliardenhöhe zur Kasse gebeten. Der Bundesrat war gut deshalb gut beraten, diese Atominitiativen abzulehnen.
28. 2. 2001 AKTION FÜR VERNÜNFTIGE ENERGIEPOLITIK
(bei Rückfragen Tel. 01 / 212'40'90)
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