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Greenpeace als öko-faschistische Organisation gebrandmarkt
In ihrer Vernehmlassung zur Verbandsbeschwerde gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz lehnt die Aktion für vernünftige Energiepolitik (AVES) die Aufnahme von Greenpeace auf die Liste der beschwerdeberechtigten Organisa- tionen mit Nachdruck ab. Die zahlreichen rechtswidrigen Aktionen von Greenpeace bringen die Ziele von Natur- und Heimatschutz zunehmend in Misskredit.
Die Aktion für vernünftige Energiepolitik (AVES) mit über 7000 Mitgliedern, darunter 67 eidge-nössische Parlamentarier, betrachtet die in die Vernehmlassung gegebene Liste der nach Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) beschwerde- berechtigten Organisationen als sehr einseitig. Es ist durch-aus nicht nur die links-grüne "Opposition", die sich für einen vernünftigen, wirksamen Schutz des ökologischen Gleichgewichts in unserem Lande einsetzt.
Ganz und gar nicht einverstanden ist die AVES mit der Aufnahme von Greenpeace Schweiz in die Liste der beschwer- deberechtigten Organisationen. Nicht weil die Leute um Greenpeace immer wie-der als übereifrige Verhinderer in Erscheinung treten; die Gründe sind viel ernsterer Natur. Viele der bekannten Aktionen von Greenpeace sind klar als rechtswidrige, ja kriminelle Handlungen einzustufen: Hausfriedensbruch (Strafgesetzbuch 186), Störung des Verkehrs (StGB 237), Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen (StGB 239) oder Verleumdung wie im Falle der Attacke gegen Dr. Dollinger vom Bundesamt für Veterinärwesen (StGB 173/174) - um nur einige zu nennen. Schon mehrmals wurde Greenpeace deshalb rechtlich belangt. Mit der Anerkennung als beschwerdeberechtigte Organisation würde Greenpeace im nachhinein quasi rehabilitiert.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter viele ernsthafte Natur- und Heimatschützer, stufen heute Greenpeace als "öko-faschistische Organisation" ein, die die Ziele von Natur- und Heimatschutz zunehmend in Misskredit bringt. Es ist zu befürchten, dass das Instrument der Verbands-beschwerde durch Greenpeace nicht um der Sache willen, sondern nur aus PR-Überlegungen eingesetzt wird, um den Spendenfluss (10 bis 20 Mio. Fr./Jahr) dieses kommerziell ausge- richteten Unternehmens in Gang zu halten. Bis heute gibt es übrigens keine offene und klare Rechnungslegung dieses "Öko-Konzerns".
AKTION FÜR VERNÜNFTIGE ENERGIEPOLITIK (AVES)
Zürich, 21. August 1997
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