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Die Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz AVES hat sich stets für die Nutzung aller Energieerzeugungsarten eingesetzt und ist jederzeit offen für eine sachliche Energiediskussion. Auch wenn sie die beiden "Atom-Ausstiegs-Initiativen" klar ablehnt, achtet sie die Meinung der Kernenergie-Gegner. Doch was man im "Tages-Anzeiger" (10. Mai) und in "Le Temps" (7. Mai)und "Le Courrier" (7. Mai) lesen konnte, ist für die AVES zuviel des Guten und verlangt nach klarer Stellungnahme. Laut diesen Artikeln befindet sich unter den 27 Urheberinnen und Urhebern der beiden Anti-Atom-Initiativen der grüne Genfer Politiker Chaïm Nissim. Er hatte vor 21 Jahren mit einer sowjetischen Rakete, die er mit Hilfe deutscher Terroristen besorgte, auf das französische Kernkraftwerks Creys-Malville geschossen und damit mit einem terroristischen Angriff fremdes Eigentum beschädigt (sda/ap 8. Mai). Vor allem nahm Nissim die Gefährdung von Leib und Leben Dritter bewusst in Kauf. Im Vorfeld des G-8-Gipfels hat er sich zu dieser Tat bekannt
in der Annahme, er könne nach 20 Jahren für diese Tat nicht
mehr rechtlich belangt werden (der World Council of Nuclear Workers
(WONUC) reichte jedoch am 14. Mai bei der französischen Staatsanwaltschaft
eine Klage gegen Nissim ein). Seine Freunde vom Initiativkomitee haben
bis heute keine offiziellen Anstalten gemacht, sich von ihrem Kollegen
und seiner Tat zu distanzieren. Er selbst wertet seinen damaligen Raketenangriff
als "gewaltfrei". Die AVES verlangt vom Initiativ-Komitee
eine Distanzierung von Nissim und seiner terroristischen Tat, aber auch
eine Reaktion des Bundesrates auf solch dreiste Angriffe und ihre Verherrlichung. Für Rückfragen: Bruno Fäh 041 740 42
44, Konrad Studerus 01 221 26 30 |
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