Nägel mit Köpfen für Reduktion des CO2-Ausstosses:
AVES für Förderung von Gas-Treibstoffen

Die AVES hat sich schon immer für eine spürbare Reduktion des CO2-Ausstosses eingesetzt. Nicht zuletzt im Hinblick auf das CO2-Gesetz, das bekanntlich zum Ziele hat, die CO2-Emissionen bis 2010 gegenüber 1990 um 10 Prozent zu reduzieren. Bei der Stromproduktion in unserem Lande ist der CO2-Ausstoss praktisch gleich Null. Dass das auch in Zukunft so bleibt, ist eine der Zielsetzungen der AVES. Im Verkehr hingegen sind die CO2-Eimsissionen wesentlich höher; hier besteht ganz klar Handlungsbedarf., hier können und müssen wir einiges bewegen!

Bessere Luft nicht auf die lange Bank schieben
Am 6. März dieses Jahres hat der Ständerat eine Motion "Haushaltsneutrale Verbilligung von Diesel, Erd-, Bio- und Flüssiggas zwecks Minderung des CO2-Ausstosses des Verkehrsbereiches" (01.3690) mit 23 zu 7 Stimmen überwiesen. Die nationalrätliche Kommission Umwelt-, Raumplanungs- und Energiekommission UREK hat diese am 19. August mit 14 zu 10 Stimmen abgelehnt, vor allem weil die Dieselförderung nach Auffassung der Mehrheit trotz Energie-Effizienzvorteilen aus umweltpolitischen (Luftschadstoffe, lungengängige Partikelemissionen) sowie verkehrspolitischen Gründen (kleine Kostenreduktion beim Schwerverkehr auf der Strasse) verfehlt wäre. Aus klima- und umweltpolitischer Sicht hält die Kommission dagegen an der Förderung von Gas-Treibstoffen (Erd-, Bio- und Flüssiggas) fest und hat hiefür eine eigene Motion (02.3382) überwiesen.

Die AVES unterstützt aus ganzheitlicher Sicht - und weil das Partikelproblem beim Diesel technisch lösbar ist - beide Motionen. Hingegen lehnt sie die Umwandlung der Motionen in die unverbindliche Postulatsform entschieden ab. Damit wäre weder Klima noch Umwelt gedient. Wir aber wollen auch in diesem Bereich Nägel mit Köpfen!

(17. September 2002)


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