|
|
|
|
Endlagerung ist kein politischer Spielball: Mit „ganz lieben Adventsgrüssen“ bittet die Schweizerische Energiestiftung (SES) um eine grosszügige Spende für „Ihre Arbeit“. Der mit süssen Schalmeitönen verbrämte Brief kommt von einer kernenergiefeindlichen Organisation, die sich tatsächlich erdreist, den Eindruck zu erwecken, dass sie besser Bescheid über verantwortungsvolle Entsorgung wisse als die seit Jahrzehnten höchst professionell und verantwortungsvoll arbeitende Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Die SES sucht und führt nicht die sachliche Diskussion sondern betreibt gezielte Desinformation, die das Volk verunsichern soll.
So hat sie zum Beispiel im letzten Frühjahr in ihrem „Atommüll-Anzeiger“ eine bedenklich unsachliche Skizze veröffentlicht, worin dargestellt wird, dass einmal ein Gletscher in 600 Metern Tiefe ein geologisches Tiefenlager durchbohren könnte. Was für ein Unsinn! Niemals wird eine Gletscherzunge in solche Tiefen vordringen. Auch CVP-Nationalrätin Esther Egger-Wyss kommentierte die Illustration: «Bei diesem in der Beispielgrafik dargestellten Szenario würde trotz Gletscher keine Radioaktivität an die Oberfläche gelangen. Und es sei die Frage erlaubt, ob die Schweiz überhaupt noch von Menschen besiedelt wäre, wenn Eiszeit-Gletscher eine 500 Meter tiefe Furche im Mittelland hinterlassen würden!» Die AVES bemüht sich um sachliche, realistische Energiediskussion und will darum einige Argumente aus der aktuellen „Anhörung zum geologischen Tiefenlager, Etappe 1“
Das sind die wirklichen Fakten, die Sie, geschätzte Leserinnen und Leser der Desinformation und Angstmacherei der SES bitte gegenüberstellen wollen. |
|
|