Positiver Entscheid auch für Schweizer Energiezukunft: Deutsche Kernkraftwerke bleiben länger am Netz, aber...!

Die deutsche Regierungskoalition aus CDU und FDP hat tatsächlich Nägel mit Köpfen gemacht. Sie hat sich auf eine Verlängerung der Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre geeinigt. Die Laufzeiten sollen bei älteren Reaktoren um 8 Jahre, bei neueren um 14 Jahre verlängert werden. Im Gegenzug sollen die grossen Energiekonzerne ab 2011 eine Brennelement-Steuer von jährlich 2,3 Milliarden Euro entrichten und einen Fonds von 16 Milliarden Euro für die zusätzliche Förderung erneuerbarer Energien äufnen.

AVES-Präsident Ständerat Rolf Schweiger betonte in den Medien, dass die Verlängerung der KKW-Laufzeiten eine Anerkennung der Realität sei und auch einen positiven Einfluss auf die Energiezukunft der Schweiz haben werde. Nicht zuletzt die Ausstiegsgelüste verschiedener Städte und Kantone dürften gedämpft werden. Negativ am deutschen Entscheid ist, die masslos übertriebene Subventionierung nicht marktreifer erneuerbarer Stromproduktion wie der Photovoltaik.

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