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ENSI bestätigt Standortgebiete der Nagra für Tiefenlager (Medienmitteilung vom 26. Februar 2010) Das eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) bestätigt die von der Nagra vorgeschlagenen Standortgebiete. Damit ist klar, dass geologische Tiefenlager für alle radioaktiven Abfälle mit einem hohen Sicherheitsstandard in der Schweiz gebaut werden können. Die AVES fordert darum einmal mehr, dass die Endlagerfrage sofort - unabhängig von der Energiepolitik und ohne politische Winkelzüge - vorangetrieben wird. In seinem Sicherheitsgutachten hat auch das eidgenössische Sicherheitsinspektorat (ENSI) die von der Nagra vorgeschlagenen Standortgebiete bestätigt. Die unabhängige Kontrollbehörde des Bundes hat festgestellt, dass bei der Auswahl alles richtig gemacht wurde. Nach 30 Jahren Forschungsarbeit der Nagra ist das Wissen aufgebaut, wie radioaktive Abfälle in unserem Lande langfristig und sicher gelagert werden können. Die hohe Qualität dieser Arbeiten ist vom Bundesrat, den Sicherheitsbehörden sowie unabhängigen Experten schon in der Vergangenheit anerkannt worden. Mit ihrem wissenschaftlichen und technischen Know-how liegt die Schweiz weltweit an der Spitze. Nun stellt sich die Frage wo? Ohne politische Winkelzüge vorwärts machenWir sind also auf gutem Wege, die Entsorgung radioaktiver Abfälle, die nun einmal vorhanden sind, verantwortungsvoll im eigenen Lande zu lösen. Wir haben das Wissen und die geologischen Voraussetzungen dazu. Und wir haben ein politisches System, um das uns die halbe Welt beneidet. Politische Winkelzüge wie „zuerst Ausstieg und dann Entsorgung“ haben da keinen Platz mehr. Darum verlangt die AVES von der Politik, dass auch sie ihre Hausaufgaben macht; die Lagerung radioaktiver Abfälle zügig angeht - unabhängig von der Energiepolitik und auch unabhängig von neuen Kernkraftwerk-Projekten.
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