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(Medienmitteilung vom 3. Dezember 2009) Die Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz (AVES) weist die Behauptung der Schweizerischen Energiestiftung (SES) in aller Form zurück, wonach Schweizer Kernkraftwerke jährlich bis zu 2’620’000 Tonnen CO2 produzieren würden. Das ist schlicht unwahr! Die anrechenbar3en Treibhausgas-Emissionen der Kernenergie in der Schweiz betragen 8 Gramm pro kWh Strom – dies unter Einbezug aller relevanten Leistungen wie Urangewinnung und -anreicherung, Bau der Kernkraftwerke, Transporte, Entsorgung etc. Im Vergleich dazu beträgt der Gesamtausstoss des anrechenbaren CO2 bei der Wasserkraft 4 Gramm, bei der Photovoltaik 78 Gramm. Die Schweizerische Energiestiftung SES rühmt sich selber „als politisch unabhängige Fach-organisation, die sich für intelligente, umwelt- und menschengerechte Energiepolitik“ einsetzt. Beides muss man anzweifeln. Die SES stellt sich seit Jahrzehnten nicht nur mit erlaubten Mitteln gegen die Kernenergie und damit auch gegen die offizielle Energiepolitik des Bundes-rates, der sich klar hinter den Bau von Kernkraftwerken in der Schweiz stellt. Die SES ist sich nicht zu schade, ihre Unwahrheiten im Rahmen von Kinderfragen und -bildern zu illustrieren. Der durchschnittliche Ausstoss von Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) aller Schweizer Kernkraftwerke beläuft sich auf lediglich 8 Gramm pro kWh. Diese tiefen, umweltfreundlichen Werte bestätigt auch eine Studie des politisch unabhängigen Paul-Scherrer-Instituts PSI. Diese Studie besagt u. a. auch, dass die CO2-Belastung zum Beispiel der Photovoltaik 10 mal höher ist als jene der Kernenergie (Studie PSI „CO2-Emissionen aus dem nuklearen Kreislauf“). Die AVES steht auch hinter den neuen erneuerbaren Energien Windkraft, Solarenergie, oder Biomasse, muss aber immer vor falscher Euphorie warnen. Gegenwärtig beläuft sich ihr Anteil auf höchstens 0,1 Prozent der Schweizer Stromproduktion. Sonnen- und Windenergie haben bekanntlich den Nachteil, dass sie nur dann genutzt werden können, wenn sie auch anfallen. Das macht diese teuren, materialintensiven Energiequellen zeitweise minderwertig. Wollen wir auch in Zukunft eine sichere, CO2-arme und zuverlässige Stromversorgung, setzen wir auf den bewährten Schweizer Strommix aus Wasserkraft und Kernenergie. Daran wird auch die Polemik der SES nichts ändern. AKTION FÜR VERNÜNFTIGE ENERGIEPOLITIK SCHWEIZ (AVES) |
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