|
Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) lehnt die Initiative „Lebendiges Wasser (Renaturierungsinitiative)“ des Fischerei-Verbandes und der Umweltverbände als einseitig und überflüssig ab. Die AVES lehnt aber auch den indirekten Gegenvorschlag der ständerätlichen Kommission zu dieser Initiative ab, weil sie zu weit geht. Die Initiative „Lebendiges Wasser“ hat nach Meinung der AVES gravierende Auswirkungen auf die Nutzung der umweltfreundlichen erneuerbaren Wasserkraft, der wichtigsten schweizerischen Energiequelle überhaupt. Die AVES lehnt diese Initiative als einseitig und überflüssig ab. Die AVES anerkennt zwar einen gewissen Sanierungsbedarf einzelner Gewässer, ist aber wie der Bundesrat überzeugt, dass die bestehenden gesetzlichen Grundlagen und Möglichkeiten durchaus ausreichen, um diese Defizite zu beheben. Die AVES begrüsst hingegen die Bemühungen der ständerätlichen Kommission Die AVES lehnt darum den Gegenentwurf zur Initiative „Lebendiges Wasser“ in der vorliegenden Form ebenfalls ab. Die AVES verlangt insbesondere, dass auf eine weitere Durchleitungsabgabe von 0,1 Rappen/kWh Strom verzichtet wird und die wohlerworbenen Rechte der Wasserkraftnutzer vollumfänglich respektiert werden. Grundsätzlich muss nach Meinung der AVES der Nutzung der Wasserkraft als wichtigster erneuerbarer und eigenständiger Energiequelle in unserem Land mehr Bedeutung zugemessen werden. In einem Gegenvorschlag zur Initiative müssten zudem die Anliegen des Aktionsplanes „Erneuerbare Energien“ und der „Strategie Wasserkraftnutzung Schweiz“ gebührend Berücksichtigung finden. |