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Der grösste Teil des weltweiten CO2-Ausstosses stammt nicht, wie allgemein angenommen wird, aus dem Verkehr, sondern aus der Stromerzeugung. Seit Jahren bekämpft Greenpeace die Kernenergie. Obwohl der grüne Vordenker James Lovelock oder Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace, längst der Auffassung sind, dass die Kernenergie eine nachhaltige Möglichkeit zur klimafreundlichen Stromerzeugung ist, halten Greenpeace und ihre befreundeten Organisationen an ihrer rückwärtsgewandten Verhinderungspolitik fest. Sie haben in den letzten 20-30 Jahren teilweise den Ausstieg aus der Kernenergie erreicht und in vielen Ländern die Weiterentwicklung der weitgehend CO2-freien Kernenergie blockiert. Dies mit der Folge, dass heute ein Grossteil des Stromes mittels Kohle, Erdgas und Erdöl unter Inkaufnahme gewaltiger CO2-Emissionen erzeugt wird. Das Ergebnis dieser Haltung kann man in allen Ländern erkennen, wo sich diese kernenergiefeindliche Politik ganz oder teilweise durchgesetzt hat: Der Pro-Kopf-Ausstoss von CO2 liegt erheblich höher als in jenen Ländern, die einen wesentlichen Anteil ihrer Stromproduktion CO2-frei in Kernkraftwerken erzeugen. (Dies beweisen die Zahlen für das Jahr 2004 aus der Statistik der International Energy Agency IEA http://www.iea.org/textbase/nppdf/free/2006/key2006.pdf (vgl. S. 48-57) Die Schweizer Stromproduktion ist dank Wasser- und Kernkraftwerken praktisch CO2-frei. So darf sich die Schweiz glücklich schätzen, dass sie mit 5,95 t pro Kopf den tiefsten CO2-Ausstoss aller Industrieländer aufweist. Länder, die anstelle von Kernkraftwerken ganz oder teilweise auf fossile Stromerzeugung setzen, liegen deutlich über diesem Wert (z.B. Deutschland 10,3 t, Österreich 9,2 t). Länder, die wie die Schweiz ganz oder weitgehend auf fossile Stromerzeugung verzichten, weisen bedeutend tiefere CO2-Emissionen pro Kopf auf (z. B. Frankreich 6,2 t, Schweden 5,8 t). Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) will an der Politik für eine CO2-freie Stromproduktion festhalten. Die Bekämpfung der Kernenergie bedeutet im
Endeffekt Förderung des CO2-Ausstosses. Die AVES ruft deshalb Greenpeace
und die Allianz "Stopp Atom" auf, ihre Politik zu überdenken.
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