Medienmitteilung AVES Schweiz vom 14. September 2006 anlässlich der Klima-Vorbereitungskonferenz in der Schweiz:
Schweizer Klimaschutz nicht schlecht reden -
Traumpaar Wasserkraft/Kernenergie festigen!

Dass in diesen Tagen 25 Umweltminister in der Schweiz zum Thema CO2-Belastung tagen, hat für die AVES Schweiz geradezu Symbolkraft. Auch wenn die Schweiz von gewisser Seite gerne "ohne Glanz im Klimaschutz"
dargestellt wird, gehört unser Land zu den wenigen, die ihren Strom praktisch zu 100 Prozent CO2-frei produzieren; dank dem einzigartigen Mix aus Wasserkraft und Kernenergie. Unsere Aufgabe ist es darum, dieses
"Traumpaar Wasserkraft und Kernenergie" weiterhin zu festigen, denn es steht für sichere, saubere und eigenständige Stromversorgung mit kleinster CO2-Belastung, wie ja klar erwiesen.

Trotzdem besteht Handlungsbedarf. Weltweit muss einerseits die CO2-Belastung drastisch zu gesenkt werden, andererseits der ungeheuer wachsende Strombedarf in Industrie- und Entwicklungsländern mit sauberer Energie gedeckt werden. Gerade diese Ziele müssen eigentlich der Grund des "Rüschliker-Treffens" sein, auch wenn es Umweltorganisationen gibt, die die dieses Treffen gerne zum Anlass nehmen, in der Schweiz schlechte Stimmung zu machen. Sie hören es nicht gerne, müssen aber endlich zur Kenntnis nehmen, dass die heutige und erst recht die morgige Kernenergie die einzige Technologie ist, die das Potenzial hat, genügend Strom für alle zu produzieren und dabei das ökologische Gleichgewicht zu bewahren!

Um die Kyoto-Ziele nur annähernd zu erreichen, brauchen wir hierzulande rasch neue (Ersatz-)Kernkraftwerke, ganz besonders aber weltweit. Und das ist auch weltweit erkannt worden, sind doch derzeit in 12 Ländern 29
Kernkraftwerke im Bau und noch mehr in Planung; zum Beispiel in China, Frankreich, Indien, Japan und Russland.

Für die AVES ist es scheinheilig, ja unverantwortlich, stets die Schweiz anzuprangern, statt die Energie und Kreativität in weltweite Lösungen zu investieren. In unserem Lande wird viel geleistet für die Umwelt. Darum ist
es auch unverständlich, wenn man vorgibt, mit einer CO2-Abgabe - die mit dem hohen Oelpreis schon mehr als "eingeführt" ist - seien die Probleme gelöst. Unsere Versorgungs- und Umweltaufgaben lösen wir weder mit sturen Ideologien noch falschen Subventionen, dafür mit Realitätssinn, Augenmass und Zukunftsglaube! Das muss der Schweizer Beitrag sein, um die berechtigt hohen Kyoto-Ziele nur annähernd zu erreichen.

AVES Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz


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