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Am Wochenende nimmt Energieminister Moritz Leuenberger erstmals an der Konferenz der EU-Umweltminister in Finnland teil. Diskutiert werden unter anderem die Klimapolitik und die nachhaltige Entwicklung der Erde. Die Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz (AVES) hofft, dass die Teilnahme des SP-Bundesrates frischen Wind in die Energiepolitik seiner Partei bringen wird. Diese hat kürzlich mit falschen Zahlen aus ungeprüften Quellen versucht, die Kernenergie zu desavouieren und so ihr unrealistisches Atomausstiegsszenario bis 2019 klimapolitisch zu rechtfertigen. Die AVES erwartet, dass die erstmalige Teilnahme von Bundesrat Leuenberger an der EU-Umweltministerkonferenz dazu beitragen wird, die verhärteten Positionen innerhalb der SP Schweiz aufzuweichen: In einem nachhaltigen, ethisch und wirtschaftlich vertretbaren Umweltschutzszenario kann auf Kernenergie nicht verzichtet werden. Gerade sie kann drohende Umweltprobleme und eine dramatische Klimaerwärmung schliesslich verhindern. Das hat kürzlich auch Finnland eingesehen und mit demokratischen Entscheiden die Stromversorgung mit Kernenergie an die Hand genommen. Der Konferenz-Gastgeber Finnland baut zurzeit ein Kernkraftwerk der dritten Generation, was notabene auch von den finnischen Sozialdemokraten unterstützt wird. Führende Umweltschützer, unter ihnen auch
der Greenpeace-Mitgründer Patrick Moore und frühere Atomgegner,
haben heute erkannt, dass die globale Klimaerwärmung nur mit Hilfe
von Kernenergie gestoppt werden kann. Mit 8 bis 16 g CO2 pro produzierte
Kilowattstunde Strom gehört Kernenergie neben Wasserkraft zur klimafreundlichsten
Form der Stromerzeugung. Angesichts der auf Hunderte von Jahren gesicherten
Uranvorkommen ist Kernenergie die Energie der Zukunft. Oder um es mit
James Lovelock, geistiger Vater der Gaia-Theorie und bekennender Umweltschützer
zu sagen: "Unsere Erde hat Fieber, und Kernenergie ist die bittere
Pille, sie zu kurieren."
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