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Die AVES fordert die Elektrizitätswirtschaft und die Bundesbehörden auf, die nötigen Massnahmen zum Ersatz der ersten schweizerischen Kernkraftwerke an die Hand zu nehmen. Im Hinblick auf die CO2-Diskussion ist für die AVES klar, dass die alten Kernkraftwerke nur durch ein neues KKW oder mehrere neue KKW's ersetzt werden können. Die Volksabstimmung vom Mai 2003 hat gezeigt, dass eine Zwei-Drittels-Mehrheit des Schweizer Souveräns gegen den Ausstieg aus der Kernenergie eingestellt ist. Nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung pro und kontra Kernenergie ist dieses klare Resultat nun ernst zu nehmen und politisch umzusetzen. Dies bedeutet konkret, dass zusammen mit der einheimischen Wasserkraft die einheimische Kernenergie auch weiterhin die Stromversorgung der Schweiz möglichst zu 100 % decken soll. Ergänzungen der Stromproduktion mittels alternativer erneuerbarer Energiequellen sollen zwar gefördert werden, müssen aber längerfristig wirtschaftlich sein; sie können auf absehbare Zeit hinaus unseren Strombedarf nur zu marginalen Teilen decken. Bei entsprechendem Unterhalt können die schweizerischen
Kernkraftwerke 50 bis 60 Jahre sicher betrieben werden. Da um das Jahr
2020 unsere drei ältesten Kernkraftwerke Beznau 1 (Inbetriebnahme
1969), Beznau 2 (1971) und Mühleberg (1972) gut 50 Jahre alt sind,
muss die Planung für deren Ersatz an die Hand genommen werden.
Bei Planungs- und Realisierungszeiträumen für ein KKW von
rund 15 bis 20 Jahren darf keine Zeit verloren werden. Die Elektrizitätswirtschaft
und die zuständigen Bundesbehörden sind deshalb aufgefordert,
ihre Verantwortung wahrzunehmen im Hinblick auf die nachhaltige CO2-arme
Stromversorgung unseres Landes. * * * |
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